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WOHNUNG MIT AUSBLICK

Wohngebäude in München Hat die Wohnung auch einen Balkon? Dies ist wohl die meistgestellte Frage bei der Wohnungssuche. Gut, wenn die Antwort positiv ausfällt. Doch ein Balkon ist nicht nur wertsteigernd, sondern kann auch als Gestaltungselement die Fassade strukturieren.

Konstruktiv ist ein Balkon in erster Linie ein stark belastetes Bauteil, das sich - schlecht gepflegt - im schlimmsten Fall zum Sicherheitsrisiko entwickeln kann. Auf die Balkone des Wohngebäudes aus den 60er Jahren in München traf all dies zu. Die zwei Hauptfassaden des Gebäudes sind mit über 200 - geschossweise um ein Raster versetzten - Balkonen streng gegliedert. 1999 wurden die Architekten Udo Schindler und Walter Hable mit der Sanierung der Hauptfassaden, der teilweise baufälligen Balkone und Fensterelemente beauftragt. Die Betonschäden waren massiv, große Teile des Betons der Balkonplatten mussten entfernt und ersetzt werden. Die Oberseiten erhielten einen Gefälleverbundestrich

Versiegelt wurde der Boden mit Wapex 647 als Abdichtungs- und Nutzfläche in einem. Dadurch blieb der Bodenaufbau niedrig und gleichzeitig entstand eine wertige, belastbare Oberfläche. Das Oberflächenwasser der Balkone wird in Rinnen gefasst und durch Speier nach außen geleitet. Auf eine kontrollierte Entwässerung wurde aus gestalterischen Gründen verzichtet. Die neuen Geländerkonstruktionen sind aus pulverbeschichtetem Aluminium und auf der Vorderseite mit Trespaplatten bekleidet. Die seitlichen Brüstungsfelder sind semitransparent verglast. Die Sanierung bot die einmalige Gelegenheit, das gesamte Gebäude durch ein stimmiges Farbkonzept aufzuwerten. Die Eigentümer bewiesen Mut und entschlossen sich zu dieser radikalen Veränderung ihres Gebäudes. Piet Mondrian stand Pate - die Verquickung von geometrischer Strenge und Farbe. Statt anonymisierender Einheitsfarbe schenken nun verstreute „Farbtupfer“ im ansonsten eleganten, lichten und hellen Erscheinungsbild der Gesamtfassade dem Gebäude Individualität. Ein echter Hingucker!